Fastenzeit

Eine Zeit des Neuwerdens

 

Wenn am Aschermittwoch (14. Februar) die Fastenzeit beginnt, gehen viele Menschen mit klassischen oder ungewöhnlichen Vorsätzen auf Ostern zu.

Da gibt es diejenigen, die auf Schokolade und Alkohol verzichten. Andere kochen vegan, vermeiden Plastikmüll oder lassen ihr Auto stehen. Wieder andere üben sich im

„Plus-Fasten“: Sie tun jeden Tag etwas zusätzlich, lesen beispielsweise einen Psalm, meditieren, machen Komplimente, schreiben Briefe. Fasten ist so vielfältig wie die Menschen, die mitmachen. Und jedes Jahr werden es mehr Menschen, die Gefallen am freiwilligen Verzicht finden, die anders leben wollen.

Fasten bringt Klarheit. In dieser Zeit kommt man dem Eigentlichen, dem Inneren, dem Wesentlichen im eigenen Leben wieder auf die Spur. Was ist wichtig, was ist verzichtbar und wofür lebe ich eigentlich? Die Fastenzeit vor Ostern ist eine Zeit des Neuwerdens, des Ausprobierens und Wandelns.

Das ist nicht immer einfach. Auch Krisen und Zweifel können dazugehören .

Aber man kann sich besonders auch in dieser Zeit begleiten lassen und mit anderen ins Gespräch kommen.

Der Verein Andere Zeiten e.V. startet in jedem Jahr eine Briefaktion „7 Wochen anders leben“. Man erhält persönlich jede Woche einen Brief zur Unterstützung seines Fastenvorhabens. Ergänzend hat man die Möglichkeit, sich im Fastenforum auf www.anderezeiten.de mit anderen Fastenden auszutauschen. Sicher lassen sich auch Mitfastende in unserer

Gemeinde finden!

Oder man holt sich Kraft und neue Impulse mit dem Fastenwegweiser

„wundern und wandeln“. Nähere Informationen dazu auch unter www.anderezeiten.de

 

Die Fastenaktion der Ev. Kirche „7 Wochen ohne“ bietet Kalender zum täglichen Lesen an, in diesem Jahr unter dem Motto: “Zeig dich! Sieben Wochen ohne Kneifen“ .