Unsere Kirchenglocken


  Soli Deo Gloria   

                                                                      Dezember 2017

Liebe Gemeinde,

noch einmal wollen wir uns unter dieser Überschrift zu Wort melden. Für uns inzwischen schon selbstverständlich läuten unsere drei neuen Bronzeglocken nun schon seit Palmarum, dem. 09. April 2017. Wir als Kirchenvorstand sind froh und dankbar für das gute Gelingen unseres Vorhabens. Auch die alten Glocken haben ihren endgültigen Platz hinter der Kirche gefunden.

Noch ganz neu ist die Tafel an der rückseitigen Außenwand unserer Kirche, auf der die Inschriften und Verzierungen unserer neuen Glocken für jedermann sichtbar gemacht wurden.

Unsere vorerst letzte große Baumaßnahme ist somit beendet, verschiedene Wartungsverträge sind geschlossen; eigentlich könnten wir uns jetzt zurücklehnen – wäre da nicht die finanzielle Lücke von ca. 21000,- €.

Nach anfänglich sehr mutig geschätzten Baukosten von etwa 145000,- € sind nach Eingang der letzten Rechnungen Gesamtkosten von 181000,- € zu verzeichnen.

Die Erneuerung der Holzbalkendecke über der Glockenstube und der gesamten Elektrik vom Schaltraum bis hinauf zu den Glocken, das denkmalgerechte Aufarbeiten der Sandsteingewände an den Schallöffnungen, die fast komplette Restaurierung der stark korrodierten Turmuhr und nicht zuletzt die erheblichen Mehrkosten für Inschrift und Zier auf unseren Glocken haben halt ihren Preis,

doch das Ergebnis rechtfertigt Aufwand und Kosten, so der einstimmige Tenor von Kirchenvorstand und Sachverständigen.

Die Landeskirche hat unser Vorhaben bis jetzt mit 63500,- € unterstützt, seitens der Denkmalschutz-Behörde des Landratsamtes Erzgebirgskreis erhielten wir 23117,- € aus Mitteln des Freistaates Sachsen. Auch die staatliche Gemeinde Tannenberg sowie die Stiftung der Erzgebirgssparkasse förderten unser Glockenprojekt mit 8000,- € bzw. 5000,- €.

Den Differenzbetrag muss die Kirchgemeinde durch eigene Haushaltmittel und Spenden aufbringen. Unser „Glockenkonto“ weist derzeit einen Stand von ca. 160000,- € aus. Wir sind zuversichtlich, die noch fehlenden 21000,- € in nächster Zeit aufzubringen; ein Antrag auf eine nochmalige außerordentliche Zuwendung durch die Landeskirche wurde gestellt.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Spendern für großzügige Spenden herzlich bedanken und bitten Sie, je nach Möglichkeit, um ihre weitere finanzielle Unterstützung.

Spenden können jederzeit zu den Gottesdiensten, Vespern oder auch in der Kanzlei abgegeben werden.

Auch Überweisungen auf das Konto der Kirchgemeinde

(IBAN DE16350601901682009108, BIC: GENODED1DKD, Verwendungszweck „Glocken 0128“)

sind möglich. Für alle Spenden können Spendenbescheinigungen ausgestellt werden.

Herzlichen Dank             Der Kirchenvorstand

 

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  Erstes Läuten unserer neuen Glocken

                           

                         Palmarum  09.April    13.30 Uhr    im Konfirmationsgottesdienst

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  Soli Deo Gloria    

                                                                      März 2017

                                                                                                                                                                   (Hier einige Bilder)

Liebe Gemeinde,

nachdem wir am 16. Dezember 2016 in Innsbruck den Glockenguss hautnah miterleben durften, ist es nun fast soweit!

Am 08. März erfolgte in der Gießerei Grassmayr die förmliche Werksabnahme durch Herrn Schumann, dem Glockensachverständigen der Sächsischen Landeskirche. Unsere drei Glocken klingen wie gewünscht und alle Töne passen. Jetzt  können sie auf die Reise ins Erzgebirge gehen. Üblich ist eine festliche Glockenweihe, bevor die Glocken in den Turm gehoben werden.

Diese Weihe wird am Sonntag Okuli, 19. März 2017, um 16.30 Uhr erfolgen!

Bereits ab 15.00 Uhr wird ein geschmückter Wagen von Siebenhöfen kommend durch unser Dorf fahren und unsere 3 neuen Glocken präsentieren. Alle sind herzlich eingeladen sich dem Wagen anzuschließen.

Am Montag, 20. März werden dann die Glocken gegen

14.00 Uhr auf den Turm gehoben.

Für den Einbau des neuen Eichenholz-Glockenstuhles und aller erforderlichen Glockentechnik werden nochmal ca. zwei Wochen benötigt.

Für das erste Läuten hat der Kirchenvorstand den Sonntag Palmarum, 09. April 2017 in`s Auge gefasst.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die unser Glockenprojekt unterstützen, sei es durch Gebet, praktische Hilfe oder Geldspenden.

Allein das Weihnachtsdankopfer in Höhe von 7.800 € ist Grund zur Freude und erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.

Noch im Dezember sprachen wir von ca.15 T€ Mehrkosten gegenüber den anfangs veranschlagten Kosten von 145 T€.

Inzwischen haben sich unvorhersehbare Arbeiten an der Holzbalkendecke  über der Glockenstube erforderlich gemacht.

Auch die gesamte Elektrik im Schaltraum bedarf einer Erneuerung, so dass von einer weiteren Kosten-erhöhung von nochmal 15 T€ ausgegangen werden muss. Von diesen nunmehr 175 T€ Gesamtkosten sind gegenwärtig 130 T€ gesichert. Ein weiterer Antrag auf eine außerordentliche Zuwendung wurde beim Regionalkirchenamt gestellt.

Um die restlichen Kosten decken zu können, sind wir auch künftig auf ihre Spenden angewiesen!

Im Vertrauen auf unseren Gott und ihre Unterstützung werden wir auch diese Hürde nehmen und die finanzielle Lücke schließen können. Vielen Dank!

 

 Glockenprojekt nähert sich der Zielgeraden - Weihnachtsdankopfer    

                                                                        Dezember 2016

 

Liebe Gemeinde,

seit einigen Jahren sammeln wir Gelder für unser Glockenprojekt. Wir sind als Gemeinde sehr dankbar dafür, was an Spenden, Fördermitteln und Zuweisungen der Landeskirche, der Sparkassenstiftung und des Denkmalschutzes bereits bewilligt und schon ausgezahlt wurde.

Nun steht der Termin für den Glockenguss fest. Es wird der 16. Dezember 2016 gegen 15.00Uhr sein. Wegen des Lutherjubiläums hat die Glockengießerei uns dann doch Mut gemacht, den Glockenguss noch dieses Jahr anzugehen. Über diese Geschwindigkeit des Projektes sind wir alle miteinander erstaunt. Es ist ein Stück wie Weihnachten und Ostern zusammen.

Nun ist es aber so, dass die ursprünglich veranschlagten Baukosten von ca. 145.000€ nicht ausreichen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt muss mit Mehrkosten von ca. 15.000€ gerechnet werden.

Um die restlichen Kosten decken zu können, benötigt unsere Kirchgemeinde weiterhin Spenden. Deshalb bitten wir Sie je nach Möglichkeit sich am diesjährigen Weihnachtsdankopfer zu beteiligen. Dazu liegen die Umschläge in unseren Kirchenblättern. Diese können Sie gern zu den Gottesdiensten, zu den Vespern oder auch in der Kanzlei abgeben. Selbstverständlich können Spenden auch per Überweisung unter dem

Stichwort „Glocken - 0128“ auf das Kirchgemeinde-Konto überwiesen werden

(IBAN: DE16350601901682009108).

Jederzeit können für alle Spenden Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen bisherigen Spendern und möchten uns auch im Voraus bei allen bedanken, die im Gebet, aber auch durch Geldspenden und tatkräftige praktische Hilfe unser Glockenprojekt weiterhin unterstützen. Es ist ein Geschenk Gottes, dass unsere doch eher kleine Gemeinde neue Bronzeglocken bekommt, die nach Aussage der Experten dann für die nächsten 500 Jahre erhalten bleiben. Damit nehmen wir auch den kommenden 

Generationen eine große finanzielle Last ab. Wir können an dieser Stelle nursagen:

„Soli Deo Gloria“ – dieser Leitspruch des Komponisten Johann Sebastian Bach wird sich auch auf allen drei neuen Glocken wieder finden.

 

Gott segne uns als Gemeinde und schenke uns eine fröhliche Advents- und Weihnachtszeit.

 Ihr Pfarrer Thomas Stiehl und der Kirchenvorstand

 

                                                                                                                                                                (Hier einige Bilder)

                                                                                  Oktober 2016

So wie in letzter Zeit die Baumaßnahmen für unsere neuen Glocken vorangekommen sind, haben auch die Vorstellungen der Glockenzier genaue Gestalt angenommen.

Wir sind im Kirchenvorstand übereingekommen, dass wir als evangelische Gemeinde auch mit den Glocken den Schwerpunkt auf das Evangelium legen wollen, zumal wir auch zeitlich so nahe an das große Jubiläum der Reformation herangerückt sind.

Auf allen Glocken wird eine Seite gleich gestaltet sein.

Dafür haben wir uns auf die bekannte lateinische Inschrift: „SOLI DEO GLORIA“ geeinigt.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite soll jeweils Jesus als Sohn Gottes und seine Gnadenbotschaft zur Aussage kommen. In unserer Läuteordnung ist jeder Glocke eine bestimmte Aufgabe zugeordnet. Dementsprechend haben wir jeweils Worte von Jesus ausgewählt, die mit diesem Zweck in Verbindung stehen und für uns wertvolle Zusagen der Gnade darstellen.

 

Große Glocke                       Jesus sagt in Joh. 10,10:

                                                   „Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen.“

Mittlere Glocke                  Jesus sagt in Matt. 28,20:

                                                  „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Kleine Glocke                      Jesus sagt in Mark. 10,14

                                                  „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht.“

 

Zu jedem dieser Sprüche hat uns der Grafiker Michael Ramm ansprechende Entwürfe mit passenden Symbolen vorgelegt. Diese wurden dann gemeinsam im Kirchenvorstand erörtert und Ideen aus unserem Kreis eingebracht, verworfen oder geändert wieder eingebracht. Guten Endes konnten alle einmütig zustimmen und der fertige Gestaltungsentwurf ist nun bereits mit der Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck auf die technische Umsetzbarkeit geprüft worden.

 

Der Termin für den Glockenguss steht noch nicht fest, aber es gibt guten Grund optimistisch zu sein, dass es Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres dazu kommen wird.

 

September 2016

Vor einem Jahr informierten wir sie über unser Glockenprojekt; zwischenzeitlich hat es unzähligen Schriftverkehr und Vor-Ort-Termine mit dem Regionalkirchenamt, der Denkmalschutzbehörde, dem Planungsbüro und einigen Sachverständigen gegeben.

Jetzt sind alle Genehmigungen eingegangen und auch unser „Glocken-Konto“ ist sprunghaft angestiegen. 

Die Bauanlaufberatung hat bereits stattgefunden. Es kann losgehen!

Die Landeskirche unterstützt unser Vorhaben mit 48.500,-€, seitens der Denkmalschutzbehörde des Landratsamtes Erzgebirgskreis erhalten wir 23.117,-€ aus Mitteln des Freistaates Sachsen

und auch die Stiftung der Erzgebirgssparkasse fördert unser Projekt mit 5.000,- €.

Hinzu kommen schon einige Spenden aus unserer eigenen Gemeinde.

 

Die geplanten Baukosten betragen ca. 145.000,- €; unser Glocken-Konto weist derzeit einen Stand von 119.731,- € auf, darin sind neben den Fördermitteln und bisher eingegangenen Spenden auch 36.000,- € eigene angesparte Haushaltmittel der Kirchgemeinde enthalten. Wir sind zuversichtlich, dass der geplante Kostenrahmen eingehalten werden kann.

Am 04. September zum Abendgottesdienst werden unsere „alten“ Glocken zum letzten Mal läuten. Unmittelbar danach soll mit den Arbeiten am und im Kirchturm begonnen werden. Bereits am 09.September nachmittags holt ein Kran die Glocken vom Turm.

Es gibt einen straffen Bauablaufplan, die Fördermittel des Denkmalschutzes müssen noch in diesem Jahr abgerechnet werden. Aber auch diesbezüglich sind wir voller Zuversicht.

Ein Termin für die Weihe der neuen Bronze-Glocken und dem ersten Läuten kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden.

Dazu werden wir später berichten.

Die alten Eisenhartguss-Glocken sollen einen würdigen Platz in Kirchennähe erhalten.

 

Für unsere Gemeinde wird dieses Projekt eine große Herausforderung, im Vertrauen auf Gott wollen wir unser Vorhaben beginnen.

 

Bitte begleiten sie es im Gebet und mit Ihrer Spende!   Für alles sind wir von Herzen dankbar! 

 

 Juli 2015

Die Glocken, die in unserem Turm seit 1919 hängen, wurden in der Zeit nach dem ersten
Weltkrieg mangels besserer Materialien aus Eisenhartguss gefertigt.

So spricht auch eine Glockeninschrift davon: „… in eiserner Zeit...“.

Die Haltbarkeit solcher Glocken ist durch Lochkorrosion generell beschränkt. Diese wird durch die Schwingungsbelastung noch beschleunigt. Davor kann man Glocken, die in Benutzung sind, auch nicht schützen.

Nach fast hundert Jahren kommt es nun auf uns zu, dass wir eine Entscheidung treffen müssen, wie wir damit umgehen. Deshalb haben wir mehrere Fachleute, zum Beispiel auch unseren zuständigen Glockensachverständigen, zu Rate gezogen.

Im Ergebnis sind wir übereingekommen, dass wir am besten die jetzigen Glocken durch dauerhaft haltbare Bronzeglocken ersetzen wollen. In dem Zusammenhang werden dann aber auch ein neuer Glockenstuhl und neue Läutemaschinen nötig.

Aufgrund der Größe eines solchen Projektes laufen aktuell mehrere Vorarbeiten, bevor ein abschließender Beschluss gefasst werden kann.

So musste ein Schwingungsgutachten für den Turm erstellt werden, welches ein
positives Ergebnis hatte. Es folgen noch weitere technische Planungen, aber maßgeblich
wird letztlich die finanzielle Planbarkeit sein.

In diesem Zusammenhang möchten wir auch an dieser Stelle allen danken, die bereits seit einiger Zeit für diesen Zweck gespendet haben.

Das hilft sehr bei der Darstellung unseres Vorhabens vor dem Landeskirchenamt in Dresden, welches den größten Teil der Finanzierung zu übernehmen hätte.

Wir sind optimistisch, dass wir dieses Vorhaben ausführen können. Wenn weitere Vorarbeiten erfolgt sind und gesicherte Erkenntnisse vorliegen, werden wir die Kirchgemeinde wieder darüber informieren. 

                                                                                            (Hier einige Bilder)